Höchste Kompetenz für nierenkranke Kinder
Im zertifizierten Kindernierenzentrum des Uniklinikums Erlangen finden Familien Hilfe, deren Kinder und Jugendliche an Erkrankungen der Nieren oder des Harntrakts leiden. Das interdisziplinäre Zentrum bietet sowohl ambulante als auch stationäre Therapien an sowie verschiedene Dialyseverfahren und Nierentransplantationen. Mit der Plasmapherese und der Immunabsorption werden außerdem zwei neue Therapieverfahren genutzt, um Krankheiten der Niere sowie des Immun- und Nervensystems, die durch Antikörperbildung verursacht sind, effektiv zu behandeln. In der angeschlossenen Blasenschule finden Familien Hilfe in allen Fragen rund um die Harninkontinenz.
Behandlungsspektrum:
- Fehlbildungen und Tumore der Nieren und des Harn- und Genitaltrakts
- akute, chronische und seltene Nierenerkrankungen
- Beschwerden im Rahmen entzündlicher und rheumatischer Vorerkrankungen
- chronisches Nierenversagen
- die Refluxkrankheit
- Harninkontinenz
- funktionelle Blasenentleerungsstörungen
Sprecher

Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Prof. Dr. med. Joachim Wölfle
Aktuelles
Bewegung macht Mut
Manfred-Roth-Stiftung fördert Sporttherapie in der Erlanger Kinderklinik
Bewegung fördert die Gesundheit – das gilt auch für krebskranke Kinder und Jugendliche. In der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen ist Sporttherapie daher seit Jahren ein fester Bestandteil der Behandlung. Das Projekt „Bewegung macht Mut“ stärkt diese bewährte Versorgungsstruktur zusätzlich. Die Manfred-Roth-Stiftung fördert das Projekt jetzt mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro. Den symbolischen Spendenscheck nahm Sporttherapeut Nils Holle jetzt dankbar entgegen.
Das Sportangebot der Erlanger Kinderonkologie wird weitgehend durch Spenden finanziert, da die Kosten von den meisten Krankenkassen nicht übernommen werden. Dank der aktuellen Förderung durch die Manfred-Roth-Stiftung können 120 sporttherapeutische Einheiten für die Kinder und Jugendlichen realisiert werden. „Mehr Muskelmasse kann unseren Patientinnen und Patienten beispielsweise helfen, die medikamentöse Behandlung besser zu vertragen“, erklärt Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie. „Die Therapie findet in der Regel im Eins-zu-eins mit den Kindern statt“, ergänzt Nils Holle. „Wir Sporttherapeuten gehen jeweils individuell auf die tagesaktuellen Bedürfnisse der Kinder ein und stellen ein personalisiertes Training zusammen, das wir gemeinsam durchführen und dokumentieren.“ Das Projekt „Bewegung macht Mut“ leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Versorgung krebskranker Kinder und Jugendlicher und zeigt, wie gezielte Bewegungstherapie den Behandlungsverlauf positiv unterstützen kann.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Markus Metzler
09131 85-33731
markus.metzler(at)uk-erlangen.de



