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Höchste Kompetenz für nierenkranke Kinder

Im zertifizierten Kindernierenzentrum des Uniklinikums Erlangen finden Familien Hilfe, deren Kinder und Jugendliche an Erkrankungen der Nieren oder des Harntrakts leiden. Das interdisziplinäre Zentrum bietet sowohl ambulante als auch stationäre Therapien an sowie verschiedene Dialyseverfahren und Nierentransplantationen. Mit der Plasmapherese und der Immunabsorption werden außerdem zwei neue Therapieverfahren genutzt, um Krankheiten der Niere sowie des Immun- und Nervensystems, die durch Antikörperbildung verursacht sind, effektiv zu behandeln. In der angeschlossenen Blasenschule finden Familien Hilfe in allen Fragen rund um die Harninkontinenz.

Behandlungsspektrum:

  • Fehlbildungen und Tumore der Nieren und des Harn- und Genitaltrakts
  • akute, chronische und seltene Nierenerkrankungen
  • Beschwerden im Rahmen entzündlicher und rheumatischer Vorerkrankungen
  • chronisches Nierenversagen
  • die Refluxkrankheit
  • Harninkontinenz
  • funktionelle Blasenentleerungsstörungen

Sprecher

Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Prof. Dr. med. Joachim Wölfle

Aktuelles

Erneut große Unterstützung aus Weingarts

Zwei Familien sammelten und spendeten 3.345 Euro für die Kinderonkologie

In Weingarts, einem Teil der Gemeinde Kunreuth, hatten die Familien Rackelmann und Zehner im Dezember 2025 viel zu tun: Bei sich zu Hause organisierten sie einen Christbaumverkauf und boten Speisen und Getränke auf Spendenbasis an. Zugutekommen sollten diese Einnahmen der Kinderonkologie des Uniklinikums Erlangen. Hier, im Bereich Knochenmarktransplantation unter Leitung von Oberärztin Dr. Nora Naumann-Bartsch, war die heute vierjährige Cecilia Erlwein, die unter einem seltenen Immundefekt litt, erfolgreich behandelt worden. „Wir kennen die Familie Erlwein und Cecilias Krankengeschichte und wollten die Arbeit in der Kinderklinik deshalb gemeinsam unterstützen“, erklärte Verena Zehner bei der Spendenübergabe. Schon im Herbst 2025 hatte die Dorfgemeinschaft eine Spendenaktion gestartet. Bei ihrem neuesten Aufruf kamen nun insgesamt 3.345 Euro zusammen.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende, die jetzt in altersentsprechende Lern- und Beschäftigungsangebote für unsere jungen Patientinnen und Patienten fließen soll“, sagte Dr. Naumann-Bartsch bei der Spendenübergabe. „Kinder mit Krebserkrankungen oder mit schweren Störungen des Immunsystems, so wie Cecilia, sind oft Monate, manchmal sogar Jahre bei uns in Behandlung. Dabei geht es um mehr als pure medizinische Maßnahmen. Diese Patientinnen und Patienten benötigen auch eine umfassende psychosoziale Mitbetreuung. Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit, dass Schulkinder am Fernunterricht teilnehmen können, und dass unsere Patientinnen und Patienten ihrem Alter entsprechend beschäftigt werden. Solche Dinge werden nicht von Krankenkassen bezahlt. Spenden wie diese unterstützen die umfassende multiprofessionelle Patientenversorgung daher enorm.“

Weitere Informationen:

Dr. Nora Naumann-Bartsch
09131 85-36076
nora.naumann(at)uk-erlangen.de