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Höchste Kompetenz für nierenkranke Kinder

Im zertifizierten Kindernierenzentrum des Uniklinikums Erlangen finden Familien Hilfe, deren Kinder und Jugendliche an Erkrankungen der Nieren oder des Harntrakts leiden. Das interdisziplinäre Zentrum bietet sowohl ambulante als auch stationäre Therapien an sowie verschiedene Dialyseverfahren und Nierentransplantationen. Mit der Plasmapherese und der Immunabsorption werden außerdem zwei neue Therapieverfahren genutzt, um Krankheiten der Niere sowie des Immun- und Nervensystems, die durch Antikörperbildung verursacht sind, effektiv zu behandeln. In der angeschlossenen Blasenschule finden Familien Hilfe in allen Fragen rund um die Harninkontinenz.

Behandlungsspektrum:

  • Fehlbildungen und Tumore der Nieren und des Harn- und Genitaltrakts
  • akute, chronische und seltene Nierenerkrankungen
  • Beschwerden im Rahmen entzündlicher und rheumatischer Vorerkrankungen
  • chronisches Nierenversagen
  • die Refluxkrankheit
  • Harninkontinenz
  • funktionelle Blasenentleerungsstörungen

Sprecher

Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Prof. Dr. med. Joachim Wölfle

Aktuelles

Mut-Pakete für kranke Kinder

BizLink feiert Firmenjubiläum und spendet über 250 Sorgenfresser

Sie haben große Mäuler und immer Hunger – allerdings nicht auf Futter, sondern auf Ängste und Kummer: sogenannte Sorgenfresser. Die kunterbunten Plüschfiguren vertilgen kleine wie große Sorgen, denn ihre Münder lassen sich mit einem Reißverschluss öffnen und schließen. So können Zettel, auf die vorher Ängste und Kummer notiert oder gemalt wurden, ins Kuscheltier gesteckt werden. Schon hat der Sorgenfresser den Kummer verschlungen und der Mensch fühlt sich ein kleines bisschen leichter. Über 250 dieser Sorgenfresser wurden nun von den engagierten Mitarbeitenden der Firma BizLink am Standort Roth an die Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen übergeben. „Anlässlich unseres 30-jährigen Firmenjubiläums wollten wir etwas an die Gesellschaft zurückgeben“, erläuterte Andrea Schid, Director Marketing and Sales Excellence. „Wir haben uns für eine Spende an die Erlanger Kinderklinik entschieden, weil wir Familien nach schweren Schicksalsschlägen helfen wollten. Unsere Päckchen sollen Kindern und Jugendlichen, die lange im Krankenhaus behandelt werden müssen, Mut machen. Dafür haben viele unserer Kolleginnen und Kollegen mit angepackt, Mut-Mach-Karten per Hand geschrieben, Sorgenfresser-Pakete konfektioniert und die Geschenke liebevoll verpackt.“

Neben den Kuscheltieren steckten die rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Malsachen, Spiele und weitere Kleinigkeiten in die Mut-Pakete. Die Kosten für die bunten Überraschungen übernahm die BizLink Industry Germany GmbH, beim Einkauf unterstützte außerdem die Vedes AG. Bei der Übergabe der Mut-Pakete betonte Elk Stegmann, der neben dem Standort Roth die Business Group mit ihren fünf Geschäftsbereichen verantwortet: „Anlässlich des Jubiläums haben alle der weltweit 38 Standorte jeweils ein soziales Projekt umgesetzt. Im Arbeitsalltag dreht sich bei uns alles um Kabel und Verbindungstechnik. Bei dieser Aktion ging es unserem Team aber um eine Verbindung ganz anderer Art: um den Zusammenhalt hier in der Region und die Unterstützung der Familien vor Ort. Für unser Team am Standort in Roth waren die Mut-Pakete daher ein tolles Gemeinschaftsprojekt, bei dem alle mit angepackt haben. Und nun zu sehen, mit wie viel Herzblut und Engagement das Team der Kinderklinik sich täglich um die kranken Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien kümmert, das ist wirklich bewegend.“

Den Kontakt zwischen der Firma BizLink und der Kinderklinik des Uniklinikums Erlangen hatte Thorsten Prennig vermittelt. Als erster Vorsitzender des Vereins Herzpflaster engagiert er sich seit vielen Jahren für Kinder mit Herzerkrankungen, damit sich die langen Klinikaufenthalte nicht allzu schwer anfühlen. „Die Sorgenfresser sind ein tolles Symbol, denn die schwer kranken Kinder, ihre Eltern und Geschwister haben ganz unterschiedliche Sorgen“, weiß Lennart Heinzel, Psychologe der Kinderkardiologischen Abteilung. „Wenn sie ihren Kummer teilen können, und sei es auch nur symbolisch, dann wird ihnen schon ein bisschen leichter ums Herz.“

Weitere Informationen:

Lennart Heinzel
09131 85-41301
lennart.heinzel(at)uk-erlangen.de