Höchste Kompetenz für nierenkranke Kinder
Im zertifizierten Kindernierenzentrum des Uniklinikums Erlangen finden Familien Hilfe, deren Kinder und Jugendliche an Erkrankungen der Nieren oder des Harntrakts leiden. Das interdisziplinäre Zentrum bietet sowohl ambulante als auch stationäre Therapien an sowie verschiedene Dialyseverfahren und Nierentransplantationen. Mit der Plasmapherese und der Immunabsorption werden außerdem zwei neue Therapieverfahren genutzt, um Krankheiten der Niere sowie des Immun- und Nervensystems, die durch Antikörperbildung verursacht sind, effektiv zu behandeln. In der angeschlossenen Blasenschule finden Familien Hilfe in allen Fragen rund um die Harninkontinenz.
Behandlungsspektrum:
- Fehlbildungen und Tumore der Nieren und des Harn- und Genitaltrakts
- akute, chronische und seltene Nierenerkrankungen
- Beschwerden im Rahmen entzündlicher und rheumatischer Vorerkrankungen
- chronisches Nierenversagen
- die Refluxkrankheit
- Harninkontinenz
- funktionelle Blasenentleerungsstörungen
Sprecher

Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Prof. Dr. med. Joachim Wölfle
Patientenwegweiser
Aktuelles
Pathologie und Translationale Immunologie an Bord
Zwei neue Mitglieder im Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI)
Das Deutsche Zentrum Immuntherapie des Uniklinikums Erlangen hat Verstärkung bekommen: Seit Juli bringen nun auch die Spezialistinnen und Spezialisten des Pathologischen Instituts sowie der Translational-Immunologischen Abteilung ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein. Somit bündeln inzwischen 20 Einrichtungen des Uniklinikums Erlangen ihre Expertise, um Menschen mit akuten oder chronischen entzündlichen, autoimmunen und onkologischen Erkrankungen zu behandeln. Über Fachdisziplinen und Berufsgruppen hinweg arbeiten alle Beteiligten gemeinsam an innovativen immuntherapeutischen Therapiekonzepten, die individuell an die Patientinnen und Patienten angepasst werden.
Die Pathologie – insbesondere die Professur für Translationale Immunpathologie (Else Kröner Clinician Scientist Professur) – wird die Ziele des DZI durch ihre gewebebasierte Perspektive ergänzen. Hierzu zählen insbesondere die immunpathologische Diagnostik, die Bestimmung prädiktiver Immunbiomarker für immunonkologische Therapien sowie das gewebebasierte Immunmonitoring bei chronisch-entzündlichen und autoimmunologischen Erkrankungen unter innovativen Immuntherapien wie den zellbasierten Immuntherapien. Indem sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pathologie künftig am Entzündungsboard beteiligen, profitiert das DZI darüber hinaus von deren Outreach- und Fortbildungsaktivitäten sowie deren Engagement in der Ausbildung und Betreuung von Clinician Scientists und Medical Scientists.
Die Translationale Immunologie erforscht die Rolle von B-Zellen und Autoantikörpern bei Autoimmunerkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter sowie während der Schwangerschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Identifizierung und Charakterisierung krankheitsrelevanter Autoantikörper sowie auf der Untersuchung, wie Immuntherapien B-Zell-Antworten und Autoantikörper-Repertoires beeinflussen. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, die zugrunde liegenden Mechanismen von Autoimmunerkrankungen aufzuklären, neue Krankheitsbilder zu erkennen und zu charakterisieren sowie die Diagnostik, das Monitoring und die Behandlung dieser Erkrankungen zu verbessern.
Weitere Informationen:
DZI-Geschäftsstelle
Tel.: 09131 85-44944





