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Höchste Kompetenz für nierenkranke Kinder

Im zertifizierten Kindernierenzentrum des Uniklinikums Erlangen finden Familien Hilfe, deren Kinder und Jugendliche an Erkrankungen der Nieren oder des Harntrakts leiden. Das interdisziplinäre Zentrum bietet sowohl ambulante als auch stationäre Therapien an sowie verschiedene Dialyseverfahren und Nierentransplantationen. Mit der Plasmapherese und der Immunabsorption werden außerdem zwei neue Therapieverfahren genutzt, um Krankheiten der Niere sowie des Immun- und Nervensystems, die durch Antikörperbildung verursacht sind, effektiv zu behandeln. In der angeschlossenen Blasenschule finden Familien Hilfe in allen Fragen rund um die Harninkontinenz.

Behandlungsspektrum:

  • Fehlbildungen und Tumore der Nieren und des Harn- und Genitaltrakts
  • akute, chronische und seltene Nierenerkrankungen
  • Beschwerden im Rahmen entzündlicher und rheumatischer Vorerkrankungen
  • chronisches Nierenversagen
  • die Refluxkrankheit
  • Harninkontinenz
  • funktionelle Blasenentleerungsstörungen

Sprecher

Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Prof. Dr. med. Joachim Wölfle

Aktuelles

Zwischen Stall und Lichterketten

Weihnachtsfest auf Alpakahof bringt 3.060 Euro für das Erlanger Kinderpalliativzentrum

Gustl, Jinx, Jupiter und die 28 anderen Alpakas vom Hof Sun-Alpacas aus Niedermirsberg bei Ebermannstadt sind unglaublich flauschige und herzensgute Tiere. Herzensgut ist auch Gisela Herbst, die den Hof seit vielen Jahren führt und in jedem Jahr eine besondere Aktion veranstaltet, um Spenden für soziale Einrichtungen in der Region zu sammeln. So auch in der Adventszeit 2025, in der sie eine Hofweihnacht organisierte. Das Geld, das dabei zusammenkam – insgesamt 3.060 Euro –, spendete die Hofbetreiberin jetzt an das Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums Erlangen.

Ein Alpakahof, viele helfende Hände und eine klare Vision: Gutes tun. So kam eine Spende in Höhe von 3.060 Euro für Familien zusammen, die vom Team des Kinderpalliativzentrums um Sprecherin Dr. Chara Gravou-Apostolatou betreut werden. Den Grundstein dafür legte die Hofweihnacht 2025, für die zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer auf dem Alpakahof Stände aufbauten und mit dem Verkauf von selbst gemachten Mützen, Socken und anderen Waren aus Alpakawolle Geld sammelten. Auch der Vertrieb von Weihnachtsbäumen trug zum Erlös bei. Eine weitere besondere Aktion zog ebenfalls viele Leute an: An einem geschmückten Baum hingen Gutscheine, die Produkte rund um die weiche Fellspende der Alpakas versprachen. Wer einen Gutschein erwarb, konnte ihn später einlösen – und viele spendeten dabei oft gleich noch einmal. Einen wesentlichen Anteil an der Spendensumme steuerte auch ein lokaler Unternehmer bei: Michael Wiemann, Inhaber der Firma W³ Haustechnik, gab allein 1.000 Euro. Sein Beitrag zeigt, wie sehr sich auch die regionale Wirtschaft in solche Initiativen einbringt.

Hofbesitzerin Gisela Herbst kennt die Kraft solcher Aktionen. Sie führt den Hof mit 31 Tieren und engagiert sich seit vielen Jahren für soziale Projekte. In der Vergangenheit unterstützte sie bereits einen integrativen Kindergarten und ein Tierheim. Diesmal entschied sie sich bewusst für das Kinderpalliativzentrum, weil die Arbeit dort höchste Anerkennung verdiene und die betreuten Familien Unterstützung in besonders schweren Zeiten bräuchten.

Hilfe, die ankommt

Das Team des Kinderpalliativzentrums begleitet schwerstkranke Kinder und ihre Angehörigen. Spenden, wie die von Gisela Herbst, helfen, diese Arbeit weiterzuführen und auszubauen.

Weitere Informationen:

Dr. Chara Gravou-Apostolatou
09131 85-33118
chara.gravou-apostolatos(at)uk-erlangen.de